Erinnerungen · Familie · Herbstzwerg · Kindergarten

Plötzlich Kindergartenkind

War es nicht erst gestern, dass dieser kleine Kerl im Oktober 2014 mit gerade mal 2600 g und 48 cm geboren wurde? Oder das er am 01.12.2015 mit 13 Monaten seinen ersten Tag in der Kinderkrippe hatte und dabei eine Turbo-Eingewöhnung ohne Gleichen hinlegte? Unglaublich wie die Zeit vergeht und nun, mit 2 Jahren und 9 Monaten, ist er doch tatsächlich ein Kindergartenkind und geht von nun an jeden Tag in den Kindergartenbereich seiner Kindertagesstätte. Bis zur Einschulung wird es nun keine geplante Änderung mehr in der Gruppendynamik geben. Wenn alles gut läuft, dann wird ihn seine neue Erzieherin bis dahin begleiten und seine alten und neuen Kindergartenfreunde (viele kennt er ja von der Kinderkrippe) sogar noch über die in vielen Jahren kommende Grundschulzeit.

Heute morgen, nachdem ich seine kleine Schwester in der Kinderkrippe abgegeben hatte, sind wir zusammen zu seiner neuen Gruppe gegangen. Vorher hat er sich noch einmal von seiner, jetzt ehemaligen, Krippenerzieherin verabschiedet. Hach dabei habe ich fast geheult. Ein Lebensabschnitt ist nun zu Ende und ein Neuer beginnt.

Ganz stolz ist er dann die Treppen zum Obergeschoss unserer Kindertagesstätte hoch gegangen und wusste auch gleich wo er hin muss. Wir suchten seinen neuen Gardarobenplatz und während ich ihn einräumte, zog er seine Jacke und Schuhe aus und die Hausschuhe an. Danach musste er sich erst einmal umschauen. Seine neue Erzieherin begrüßte ihn und drei weitere Kinder aus seiner alten Krippengruppe dann ganz herzlich und führte sie in ihr neues Gruppenzimmer. Das hatte schon etwas besonderes und wieder musste ich mir die Tränen verkneifen. Hach bin ich da sentimental, zu sehen wie der kleine Mann immer größer und selbstständiger wird.

Kindergarten Gruppenschild Herzlich Willkommen Bienengruppe

Ich bin mir sicher, dass er sich wunderbar einleben wird in dem neuen Kindergartenalltag. Vieles ist nun anders. Neues Spielzeug, keine Babybetten mehr beim Mittagsschlaf, sondern Schlafmatratzen und endlich darf er bei den großen Kindern im großen Garten der Kindertagesstätte spielen. Kein Vergleich zum Krippenbereich.

Jetzt müssen wir uns nur noch in unserer Bring- und Abholroutine umgewöhnen. Denn nun muss morgens erst die Kleine in den Krippenbereich gebracht werden und anschließend der Große in den Kindergarten. Genauso nachmittags beim Abholen, nur da wird es etwas kniffliger, denn keines unserer Kinder will oft freiwillig mit heim. Vor allem die Kleine, wenn sie nun erst noch kurz mit in den Kindergartenbereich muss um den Großen abzuholen, da gibt es ja Neues zu entdecken. Einfacher wird es dann wohl erst im nächsten Jahr, wenn auch die Kleine ein Kindergartenkind sein wird.

Bis bald.

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