#WMDEDGT · Alltag · Familie · Landleben

Unser Mittwoch – #WMDEDGT-Edition

Heute war der erste Kita-Tag für die Kinder nach dem Urlaub. Sie haben sich sehr darauf gefreut wieder hin zu gehen und dementsprechend ging dann heut morgen alles ganz flott voran. Der Große war gegen 6 Uhr munter, die Kleine wurde, weil Morgenmuffel, kurz vor knapp geweckt. Dadurch gab es keine Wutausbrüche oder ähnliches zum frühen Morgen. Juhu, der Tag beginnt entspannend. Gegen 7:15 Uhr waren wir mit Sack und Pack unterwegs zur Kita. Vollbepackt, weil Monatsanfang (=frische Bettwäsche) und Wechselwäsche-Fach auffüllen. Der Große erzählte seiner Erzieherin gleich voller Stolz, dass er nun ohne Schnuller schläft und ich ließ mir damit gleich den Kita-Schnuller mit nach Hause geben, ohne das er es mitbekam. Dafür gab es Lob am noch vor dem Frühstück.

Für uns Eltern begannen also die letzten Urlaubstage angenehm und vor allem ruhig nachdem die Kids außer Haus waren. Das ist so toll wenn es ganz still im Haus ist und man seinem eigenen Trott machen kann. Herrlich. Ich habe gleich erstmal eine Waschmaschine angestellt und dann den Geschirrspüler vorbereitet, um ihn direkt nach dem Frühstück anzustellen. Dann schon den Tee für die Kinder vorbereitet, den gibt es hier täglich als Getränk.Natürlich ungesüßt. Die Sorte wechsel täglich, mal Früchte, mal Kräuter. Heute habe ich Apfelfrucht von Goldmännchen aufgegossen. Für den Mann habe ich die Kaffeemaschine vorbereitet. Dann wurde in aller Ruhe gefrühstückt mit Instagram-Stories vom Vortag.

Der Mann durfte heute ausschlafen, da er gestern seinen kinderfreien Abend hatte und unterwegs war. Er kam erst ganz spät in der Nacht wieder heim. Somit hatten die Kinder ihn gar nicht gesehen, was aber nicht schlimm ist, denn wenn er ab nächster Woche wieder arbeiten geht, dann ist er ja auch an Frühschicht-Tagen morgens nicht da. Andersrum, also wenn ich Frühschicht habe, ist es ja genauso.

Nachdem der Mann dann irgendwann aufgestanden ist und auch gefrühstückt hat, sprich Kaffee getrunken hat, legten wir langsam los mit dem Tag. Also wir trotteten den Morgen so dahin. Nach zwei Wochen mit Kindern nonstop mit den Kids mussten wir die Ruhe einfach genießen. Jeder hat seinen Kram gemacht und zwischendurch auch mal was Notwendiges. Der Mann hatte u.a. ein Telefonat mit der Arbeit, zwecks seines Wiedereinstiegs nach langer Krankheit und war auch noch Getränke einkaufen. Ich habe zwei Waschmaschinen Wäsche gewaschen, das Zimmer vom Großen aufgeräumt, gesaugt und dabei auch mal wieder umgeräumt. Was man halt so tut in seinem Urlaub. Ansonsten war chillen und ausruhen angesagt. Der Mann hat auch einen Mittagsschlaf gehalten, während ich in der Zeit nen Film geschaut habe.

Nachmittags haben wir dann zusammen die Kinder aus der Kita abgeholt und wurden dabei stürmisch in Empfang genommen. Zusammen sind wir dann noch zum Sonderpostenmarkt gefahren und haben Rasensamen und -dünger gekauft. Anschließend sind wir noch tanken gefahren, denn das Auto hatte Durst. So haben wir dem Großen vor einigen Monaten mal Tanken erklärt. Das Auto hat dann genauso Durst wie er auch und braucht was zu trinken und seitdem sagt er immer: „Auto hat Durst. Auto muss trinken.“ Sehr süß.

Wieder zuhause angekommen, hieß es erst einmal etwas trinken und Kekse essen. Wie jeden Nachmittag. Dann spielte die Kleine kurz draußen im Garten, als sie dann aber feststellte, dass ihr Bruder oben in seinem Zimmer war und dort spielte, wollte sie auch hoch. Ok, also ausziehen und ab nach oben. Wir haben dann noch Decken auf den oberen Balkon gelegt und ich habe mich auf den Balkon gesetzt. Die Kids sind dann immer mal raus gekommen und wieder rein gegangen. Hin-her-hin-her. Der Papa wurde beim Rasen nachsäen und düngen beobachtet. Großes Kino.

Dann sind wir wieder runtergegangen, es wurde Tee getrunken und ab ging es wieder in den Garten. Der Große allerdings ging wieder hoch. Somit war ein Kind dann oben auf dem Balkon und eins spielte unten. Unterhaltung lief dann von oben nach unten und umgekehrt ab. Das nervte etwas, da die Kinder auch langsam müde und somit quenglig wurden.

Der Mann hatte dann die tolle Idee im Garten noch Kartoffeln auszubuddeln und somit den Großen zu beschäftigen. Der fand das spitzenmäßig und war voll bei der Sache. Ich habe nebenher versucht die Kleine zu beschäftigen. Die Männer haben unsere lila Kartoffeln geerntet, was ein Experiment war, da die Saatkartoffeln davon nicht gerade günstig waren und wir daher auch nur eine Reihe davon hatten. Aus 6 oder 7 lila Saatkartoffeln wurden immerhin ca. 6 kg lila Kartoffeln. Woah. Also wenn unsere anderen Kartoffeln auch so gut gewachsen sind, dann gibt es hier demnächst ungefähr 100 kg Kartoffeln im Vorrat oder auch mehr.

Kartoffelernte Garten Kind hilft

Zum Abendbrot gegen 18 Uhr waren die Kids dann leider sehr quenglig. Der Große weigerte sich erst die Hände zu waschen und wollte lieber duschen. Essen war dann auch nur so halberfolgreich, aber Pudding geht zum Glück immer und auch Rohkost sowie Obst. Die Kleine sah danach aus, als wäre sie in ihren Pudding gefallen und machte beim Säubern ein Theater, als würde man ihr was antun wollen. Aber das macht sie immer, wirklich immer. Das Kind mag einfach keinen Waschlappen im Gesicht.

Während der Mann die Kleine ins Bett brachte, durfte der Große noch etwas Trickfilm via YouTube schauen, um sich danach (halbe Stunde später so gegen 19 Uhr) wieder in Rage zu brüllen als es ins Bett gehen sollte. Unser mittlerweile täglicher abendlicher Wutausbruch. Puh. Ich glaube morgen geht es direkt nach dem Abendbrot ins Bett. Ohne Trickfilm. Heute bin ich dann nur noch einmal nach oben zu ihm gegangen, als er wieder raus kam, den Rest habe ich dem Mann überlassen, da ich auch in Ruhe mein Abendbrot essen wollte. Der Mann hatte schon mit den Kindern zusammen gegessen, aber ich wollte dazu meine Ruhe haben. Wie morgens beim Frühstück. Also durfte er den abendlichen Kampf auf sich nehmen. Irgendwann war dann Ruhe, allerdings unter Tränen des Großen, der einfach nicht verstehen wollte, das der Tag nun vorbei war und er schlafen sollte. Und das lag noch nicht einmal am umgestellten Kinderzimmer, das fand er toll. Nein, man könnte ja was verpassen und wenn ich gefühlt 10x auf die Toilette muss, dann kann ich mich vor dem Schlafen gehen drücken. Es ist anstrengend zur Zeit. Aber das Schrieb ich ja schon.

Es wurde dann tatsächlich ruhig und nach einer kurzen Aufräumrunde und sen Tag sacken lassen, verabschiedete sich der Mann schon bei Zeiten ins Bett, während ich noch ein paar YouTube-Videos schaute.

Jetzt heißt es aber auch bei mir gute Nacht und bis bald.

Verlinkt bei WMDEDGT.

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