Alltag · Familie

Dienstag

Die erste Nachthälfte war etwas unruhig. Die kleine Maus hat ungefähr ab 22 Uhr aller 15-20 min kurz im Schlaf geweint, da konnte ich natürlich auch nicht richtig schlafen. ab kurz vor 1 Uhr war es dann aber wieder durchgehend ruhig. Total ruhig. Da ich vergessen hatte meinen Wecker zu stellen, wurde ich erst kurz vorm Kinder wecken munter. Der Mann war aber schon auf und meinte, wir warten heute noch etwas mit der Kinderweckerei, denn von denen kam auch noch kein Mucks und das ist echt selten. Meist brauchen wir keinen Wecker, denn der Große ist eigentlich immer pünktlich gegen 6:15 Uhr munter und ruft dann.

Nachdem die Kinder letztendlich geweckt, angezogen und fertig gemacht waren, haben der Mann und ich sie wieder gemeinsam in die Kita gebracht. Jeder hat dann ein Kind ausgezogen, das geht so schneller und anschließend wurden sie gemeinsam abgegeben. Der Vorteil an dem Krippenbereich unserer Kita ist ja, dass die beiden Gruppen vor dem Frühstück zusammen sind und ebenso nach dem Vesper. So müssen wir nicht in verschiedene Bereiche um die Kinder abzugeben oder abzuholen. Natürlich ändert sich das dann, wenn der Zwerg im Herbst drei Jahre alt wird und in den Kindergartenbereich wechselt. Aber bis dahin ist noch viel Zeit.

Wieder zuhause haben wir Eltern wieder gemeinsam gefrühstückt, bevor jeder seinen Aufgaben nach ging. Ich habe das Wohn-Ess-Zimmer und die Küche für den Staubsaugerroboter von allem was auf dem Boden stand befreit und den Robbie seine Arbeit machen lassen. Eine Waschmaschine lief auch schon seit dem Kinderwecken, denn die Windel vom Zwerg hat diese Nacht leider nicht gehalten und so gab es einmal Bettzeug inkusive Schlafanzug zum Waschen. Es wird nicht die einzige heute bleiben, denn seit wir noch einen Trockner haben, lege ich eher ganze Waschtage ein, wo die beiden Geräte von früh bis nachmittags zu tun haben. Heute waren es insgesamt 4 Waschladungen.

Gegen 9 Uhr war ich mit meiner Arbeitskollegin zwei Dörfer weiter verabredet. Sie zeigte mit einen regionalen Agrarhandel mit Hofladen, wo es immer schöne Pflanzen und alles für den Garten gibt. Eigentlich wollte ich ja schon Saatkartoffeln mit kaufen, die gibt es aber leider erst ab nächster Woche und so kaufte ich nur einen großen Holzrechen und Pflanzschalen. Aber immerhin weiß ich jetzt wo ich regional, außer in der örtlichen Baumschule, Pflanzen und Gemüsesetzlinge kaufen kann. Schön zu wissen.

Nach einem kurzen anschließenden Plausch bin ich wieder heim gefahren, denn die Hausarbeit rief. Zusammen mit dem Mann habe ich dann unser Schlafzimmer geputzt. Also frische Bettwäsche, Staubwischen und saugen. Der Mann ist dem Quitschgeräusch unseres Bettes auf den Grund gegangen und dabei haben wir festgestellt, dass unsere Lattenroste seit dem Umzug vor 1,5 Jahren schief eingebaut sind. Ei ei ei.Wir hoffen nun auf bessere Nächte.

Als das erledigt war, hatte der Saugroboter im Erdgeschoss auch seine Arbeit erledig und ich konnte Küche und Wohnbereich durchwischen. Der Mann hat uns zwischenzeitlich Mittagessen beim Asiaten geholt. Und gerade als wir zu Mittag essen wollten klingelte da Telefon. Ich habe doch echt meine Physiotherapie vergessen. Also schnell hingefahren, zum Glück ist die nur 1 Autominute entfernt und sich ordentlich im Nackenbereich durchkneten lassen. Der Mann hat derweil mein Essen im Ofen warm gestellt. Nach der Physio habe ich dann in Ruhe mein Mittag gegessen, während der Mann schon ein Schläfchen hielt. Mir hat es nach dem Essen auf dem Sofa auch die Augen zugezogen.

Nach dem erholsamen Mittagsschlaf lies sich der Mann von mir die Haare kürzen, dass werden auch immer mehr graue, und holte anschließend die Kinder aus der Kita ab, während ich mich duschte und die Haare wusch.

Kinder daheim und schon war die Ruhe vorbei, besonders der Große hatte mal wieder nur Blödsinn im Kopf, aber so ist das gerade beim 2,5 Jährigen, er testet alle Grenzen aus. Als er dann aber doch noch ruhig in seinem Zimmer spielte, nutze ich die Chance und kürzte meine noch feuchten Haare mit Hilfe des Mannes um gut 10cm. Jetzt sind sie wieder Schulterlang und ich glücklich. Ende des Monats möchte ich dann noch zum Friseur und noch etwas Form in die Frisur bringen lassen. Jetzt sind die Haare ringsum ja gleich lang. Auch der Ansatz ist schon ganz schön raus gewachsen und braucht wieder ne Blondierung.

Gegen 17 Uhr bin ich dann mit der Kleinen hoch zum Zwerg gegangen um noch etwas gemeinsam zu spielen. Allerdings musste ich erstmal Windeln wechseln. Randvoll war die vom Zwerg. Es ist echt nicht mehr schön, dass das Kind nicht Bescheid gibt wenn es muss, so dass er auf den Topf gehen kann. Und vor allem stört ihn die volle Windel noch nicht mal. Das war leider schon immer so, wo andere Babys weinten wenn was in der Windel war, blieb er ganz ruhig. Das wird wohl ein langer Weg zum Trocken werden sein.

Beim Spielen war Mami natürlich wieder das beliebteste Ziel zum ärgern. Es gab diverse Versuche mir die Brille zu klauen, auf mir wurde rumgesprungen (nicht nur Hoppe hoppe Reiter), getreten, versucht zu beißen und Bücher mit Schwung abgeladen. Was andere immer als Kinderspiel abtun, finde ich nicht so schön und es ist echt schmerzhaft, auch wenn es die Kinder vermutlich nicht mit Absicht (oder doch?) machen. Ich habe jedoch auch schon heulend vor Schmerzen in der Kuschelecke gelegen. Mir tut das alles immer sehr weh und ich trage viele blaue Flecken davon. Aber wehren geht ja schlecht gegen die Knirpse, da kann ich nur schimpfen und ermahnen.

Die Erlösung kam letztendlich in Form vom Mann, der zum Abendessen rief. Er hatte Schnittchen und Rohkost vorbereitet. Leider sind Schnitten hier bei den Kindern momentan nicht so der Renner, Gurke und Paprika gehen da schon eher. Die Kleine gibt sich auch lieber mit ner dicken Scheibe Trockenbrot als mit ner geschmierten Schnitte zufrieden. Ach ja, aber Hauptsache sie essen was. Zum Abschluss gab es heute noch einen Obstmusbecher, bevor es für die Kinder ins Bett ging. Diesmal ganz friedlich und ohne Trara. Sie waren aber auch fertig vom rumtoben und Mama ärgern.

Jetzt genießen der Mann und ich die Ruhe im Haus und unsere Zweisamkeit auf der Couch. Der Tag ist dann mal erledigt. Morgen geht es weiter.

Bis bald.

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