Alltag · Familie

Neuer Alltag nach der Elternzeit

Hach der letzte Post liegt nun schon wieder fast 3 Wochen zurück, so sollte das hier aber nicht laufen. Doch es ist auch ein bissl unserem neuen After-Elternzeit-Familienalltag geschuldet bzw. der Müdigkeit davon in letzter Zeit. Deswegen ist es auch in den sozialen Medien (Instagram, Twitter, Facebook) momentan ruhiger.

Bei uns gehen nun beide Kinder voll in die Kinderkrippe. Die Eingewöhnung der Herbstmaus hat,wie auch schon beim großen Bruder, wunderbar geklappt. Bereits am zweiten Tag war sie eine Stunde allein dort und wir haben uns dann von Tag zu Tag gesteigert, so das die Eingewöhnung bereits nach 14 Tagen mit Bravour abgeschlossen wurde, da alles wunderbar geklappt hat. Hat der Mann gut hinbekommen. Auch krankheitstechnisch ist hier nichts aus dem Ruder gelaufen.

Durch das Ende seiner wirklich langen Elternzeit, 9 Monate (!), muss nun auch der Mann wieder voll im Arbeitsleben mitmischen. Er trauert der Elternzeit noch etwas hinterher, da schafft man ja zum Teil doch mehr als sonst, aber sicherlich wird sich das auch bald geben. Momentan arbeitet er noch in Tagschicht, ab der zweiten Februarwoche dann aber auch in Schichten. Durch seinen gesundheitlichen Zustand ist es aber nur Teilzeit die er geht.

Wir sind dann also in zwei Wochen hier eine Familie mit 2 Schichtarbeitern und 2 Kleinkindern. Eine Herausforderung, aber ich denke mal, wir werden das gut geschaukelt bekommen. Aufgrund unseres Arbeitgebers gibt es hier im Umkreis bereits viele Familien mit der gleichen Situation und wenn die das hinbekommen, dann schaffen wir das sicherlich auch.
Dadurch das unser Schichtplan ja schon für das ganze Jahr feststeht, können wir auch sehr gut planen. Das haben wir auch gemacht. Alle Frei- und Urlaubstage sind bis auf wenige Tage fest durchgeplant. Das hilft ungemein. So haben wir auch schon ein paar Oma/Opa-Tage für das Jahr fest eingeplant, denn nicht immer sind unsere Pläne kompatibel mit z.B. Feiertagen, wenn da zum Beispiel auf Arbeit schon jemand anderes fehlt.

Unsere neue Morgenroutine haben wir seit Beginn der Krippen-Eingewöhnung der Kleinen schon trainiert und das klappt nun mittlerweile ganz gut, wir schaffen es immer pünktlich in den Kindergarten. Auch ohne die helfende Hand des Mannes und heute sogar ohne Auto, nur mit Kinderwagen unterwegs. Das wird dann, wenn es wieder wärmer wird, häufiger so sein, dass wir zu Fuß in die Kita gehen. Auch wenn man länger unterwegs ist, so ist es auch für die Kinder schön durchs Dorf zu laufen.

Ich bin sehr gespannt, wie sich daheim nun alles dadurch entwickeln wird. Auch wie die Kinder auf unsere unterschiedlichen Arbeitszeiten reagieren werden. Als nur ich in den letzten Monaten in Schichten gearbeitet habe, klappte alles ganz gut. Durch unseren festen Tagesablauf sehe ich aber auch zukünftig kaum Probleme, außer das vielleicht meine Nerven mehr strapaziert sein werden, wenn der Mann z.B. auf Spätschicht ist. Denn nach der Krippe sind die Kleinen immer sehr aufgedreht und gegen Abend dann auch müde knatschig. Aber das kennt ihr sicherlich.

Einzig der Große war an Papas ersten Arbeitstag etwas verwundert, dass dieser früh nicht Kaffee trinkend am Esstisch saß. Ich habe ihm dann erklärt, das Papa schon auf Arbeit ist und bereits am nächsten Tag war es ok, dann kam nur noch der Kommentar „Papa Arbeit.“ Jawohl.

Aber ich kann euch auch sagen: So ein Vormittag allein daheim, vor der Spätschicht, Ruhe rundherum, keiner da auf den man achten muss, ist einfach klasse. In Ruhe frühstücken, Haushalt erledigen und etwas für sich tun. Gefällt mir.

Bis bald.

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