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Glückliches Kind im Schnee

Gestern hat es bei uns ordentlich geschneit. Das waren bestimmt so 10-15 cm Neuschnee. Es hatte schon in der Nacht ordentlich angefangen zu schneien, da wurde man früh mit der weißen Pracht begrüßt und ich musste dann auch noch zur Frühschicht. Zum Glück stand der Mann eher auf als geplant und hat mir somit das Schnee schieben abgenommen. Aber mit dem Fahrrad durch schon mindestens 5 cm hohen Schnee zu fahren, ist auch ein ordentliches Sportprogramm. Das könnt ihr mir glauben.

Aber für die Kinder ist die weiße Pracht aber eine Freude und ich erfreue mich auch daran. Ich mag das einfach, wenn alles so in weiß getaucht ist. Hach. Der Mann ist da nicht so, Schnee im Gebirge ja, daheim lieber nicht. Tjo, kann man sich halt nicht aussuchen. Schneeflöckchen Weißröckchen darf ich mit dem Kind momentan nicht mehr singen, da schimpft der Papa. Es reicht momentan an Schnee. Dann singen wir halt wieder, wenn es zu tauen anfängt. Denn bis Mitte März habe ich nichts gegen Schnee, danach aber schon, dann muss Frühling werden.

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Aber bis der Frühling kommt, wollen wir auch den Winter genießen. Momentan also auch mal im Schnee spielen. Einen Schlitten haben wir leider noch nicht, nur so einen Popo-Rutscher (den gab es mal bei ner Bestellung als Geschenk dazu) und der ist meiner Meinung nach noch nix für 2-jährige. Also vergnügen wir uns so im Schnee, gestern halt mit Schnee schieben.

Da die Kinder im Kindergarten mit kleinen Schneeschiebern rum flitzen dürfen, habe ich den Mann beauftragt auch für uns daheim einen zu besorgen. Für den Herbstzwerg. Das hat er auch gemacht. Zum Glück hatte unser lokaler Baustoff-Händler just gestern neue kleine Schneeschieber rein bekommen. Also ist der Mann einen kaufen gefahren und hat gleich noch einen Zweiten mitgebracht. Zur Verhinderung streitender Kinder, wenn die Herbstmaus dann irgendwann auch mal damit spielen will. Aber dafür muss sie erstmal laufen lernen.

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Den Herbstzwerg hat der Mann gestern jedenfalls sehr glücklich gemacht und er ist seelig mit seinem Schneeschieber durch den Garten geflitzt und hat zusammen mit dem Mann zusammen die Terrasse vom Schnee befreit. War zwar jetzt nicht unbedingt in so großer Form nötig, aber was tut man nicht alles für sein Kind.

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Geschrei gab es dann als die „Arbeit“ getan war und der Mann aufgehört hatte. Papa sollte weiter mitmachen. Da wurde der Herbstzwerg dann richtig bockig. Ihr kennt das sicher. Und als es dann noch wieder ins Haus gehen sollte, na dann erst. Oje. Aber eine Tasse Kakao und Kekse schafften schnell wieder ein ruhiges glückliches Kind. 😉

Heute ist hier nun bester Sonnenschein und knackige -10°C. Da muss der Zwerg leider drin bleiben wenn er von der Kita kommt. Bei solchen Temperaturen ist spielen im Freien nicht so gut. Maximal 5-10 Minuten. Ich werde da heute auch mit Skihosen auf Arbeit radeln und wieder dick Creme im Gesicht haben.

Zieht euch warm an.
Bis bald.

PS: Die Bilder entstanden gestern am späten Nachmittag bei beginnender Dämmerung und sind deshalb so dunkel. Und ich bin nun mal kein Freund von großer Bildbearbeitung.

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Ein Kommentar zu „Glückliches Kind im Schnee

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