Allgemein · Rezension

Rezension: Shibori – Traditionelles Färben neu interpretiert {Werbung}

Schon seit etwas längerer Zeit (drei Monate um genau zu sein *hust* *schäm*) liegt bei mir hier ein ganz tolles Buch über die japanische Färbetechnik Shibori auf meinem Schreibtisch und wartet darauf verbloggt zu werden. Man möge mir verzeihen.

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Auch dieses Buch wurde mir durch Blogg dein Buch zur Verfügung gestellt. Christiane Hübner, vielen bestimmt bekannt durch ihr Label renna deluxe, veröffentlichte Anfang des Jahres mit „SHIBORI – Traditionelles Färben neu interpretiert“ bereits ihr viertes DIY-Buch, welches sich mit japanischer Handarbeit beschäftigt. Erschienen ist das Buch im Verlag Freies Geistesleben.

Bereits der Klappentext verspricht ein wunderbares Buch über die Verknüpfung von Tradition, Handwerk und modernen Design in unserer heutigen Zeit, wo Handgemachtes nicht mehr alltäglich ist.

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Das Buch ist traditionell aufgebaut.
Zu Beginn findet man ein sehr übersichtliches Inhaltsverzeichnis mit der gängigen Unterteilung in Einführung, Kennenlernen des Materials mit dem gearbeitet wird und den einzelnen Färbemitteln inklusive dazugehöriger „Rezepte“. Gefolgt von den verschiedenen Shibori-Techniken und den jeweils dazu gehörigen Projekten zum Nachmachen. Am Ende des Buches ist eine übersichtliche Darstellung der Schnittvorlagen für die Projekte.

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Die einzelnen Shibori-Techniken – Abbindereservierung, Nähreservierung & Klemmreservierung – sind sehr ausführlich mit Bild und Text. Hierbei erkennt man, dass die Autorin ihr Handwerk versteht und es auch gut rüberbringen kann. Selbst für einen Laien wie mich, der noch nie selber gefärbt hat, ist alles klar verständlich. Ich habe beim ersten Blick in das Buch auch gleich gedacht: Ach das ist ja wie früher mit Batik. Habe ich auch noch nie gemacht, aber zumindest schon mal zugeschaut. Nur das Shibori viel detailverliebter und daher filigraner als Batik ist.

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Mich persönlich hat ja die Technik der Klemmreservierung im Buch sehr angesprochen. Einfache geometrische Muster, hergestellt durch die einfache Technik des Abbindens mittels kleiner Brettchen. Und wen ich alle Materialen für das Färben nach dieser japanischen Methode da haben würde, so wäre es hier bestimmt schon ausgetestet wurden. Aber dem ist leider nicht so. Auch fehlt mir momentan einfach die Zeit dazu. Ich hoffe aber, es irgendwann mal zu schaffen, denn Färbepulver müsste hier irgendwo rumliegen.

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Zu den einzelnen DIY-Projekten im Buch lässt sich folgendes sagen:
Um ein für sich passendes Projekt zu finden, muss in dem Buch nicht lange gesucht werden, sondern es kann bequem im Inhaltsverzeichnis nachgeschaut werden, was möchte ich daraus machen. Zwar sind die einzelnen Projekte immer nach einer bestimmten Technik im Buch angeordnet, nur ist das ausgesuchte Projekt nicht unbedingt mit der davor gezeigten Färbetechnik verbunden. Es kann auch mit einer anderen Färbetechnik gemacht werden oder sogar mit anderen Stoffen. Man hat hier also die komplette Freiheit, den es wird nur das Projekt kurz und bündig erklärt. Allerdings ist hier die Voraussetzung, dass man dafür gewisse Nähvorkenntnisse hat. Logo, denn es ist ja ein Buch über Färbetechnik und nicht übers Nähen an sich.

Ein wunderbares Buch* für alle die sich genauer mit dem Färben von Stoff beschäftigen und in die tiefen der traditionellen japanischen Färbetechnik einsteigen wollen.

Danke an  und den Verlag Freies Geistesleben das ich rezensieren durfte.

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