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Landleben – Traktor und Co. direkt vor der Nase

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Seit wir im letzten Herbst in unser Eigenheim gezogen sind, leben wir auf dem Land. Zwar in einem eher größeren Dorf mit guter Infrastruktur, aber trotzdem Dorf/Land. Dazu gehört auch das wir direkt am Feld wohnen, da unser Neubaugebiet, logischerweise, auf dem Feld entstanden ist.

Ich liebe es ja, direkt am Feld zu leben. Schöne weite Sicht, nix davor. Naja, bis irgendwann die Bäume vom Grünstreifen zu hoch sind und den tollen Blick verbauen. Bis dahin können wir aber von unserem Balkon im Obergeschoss wunderbar den Bauern bei der Arbeit zu sehen. Jedesmal ein Highlight für den Herbstzwerg. Der bekommt sich dann gar nicht mehr ein vor Freude. Traktor, Traktor – geht es dann ständig. So wie gestern nachmittag, da wurde nämlich der Mais (Futtermais) abgeerntet. Sicherlich noch wegen dem vorhergesagten Regen fürs Wochenende. Freudiges Kind = entspannte Mutter.
Ich selber fand es aber auch sehr beeindrucken, wenn Mähdrescher/Maishäcksler und Traktor nur 7 m von der eigenen Grundstücksgrenze entfernt lang fahren und abernten.

Die Kinder waren jedenfalls sehr begeistert und haben ganz gebannt zugeschaut. Ist aber auch interessant wie die Ernte so in die Anhäger des Traktors geschossen werden. Und es hat noch nicht mal sehr gestiebt oder der Wind stand zu unserem Vorteil. Jedenfalls bekamen wir nix ab. Das war ja meine größte Sorge, plötzlich in ner Staubwolke zu sitzen.

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Als dann alles vorbei und die Ernte eingebracht war, holte der Herbstzwerg gleich mal das richtige Bauernhofbuch hervor und schlägt zudem noch die richtige Seite mit der Maisernte auf. So ein schlaues Kerlchen aber auch.
Da konnten wir noch einmal alles genau anschauen und erklären.

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Zwischendurch ging dann auch noch die Feuersirene von unserem und dem Nachbarort. Da war der Zwerg gleich noch mehr begeistert, denn er liebt Feuerwehr und Co. Ein paar Minuten später dann das Tatü-tata und wir warteten darauf, die Feuerwehr in der Ferne zu sehen. Große Begeisterung beim Kind. Zum Glück machte die Maisernte gerade Pause, das Kind wäre ja total überfordert gewesen.

Wir wussten auch schon wohin die Feuerwehr fahren würde. Zu Mama und Papa auf Arbeit, ins große Chemiewerk am Horizont. Da fand mal wieder eine große Feuerwehrübung mit den umliegenden Gemeindefeuerwehren statt.

Ein Nachmittag voller Ereignisse für die Kinder, besonders für den Herbstzwerg. Für die Herbstmaus eher weniger, da gilt momentan eher das Motto: Nur keine Langeweile oder Ruhe aufkommen lassen.

Die Kinder fielen dann abends, frisch gebadet und total müde (merkte man am quengligen Baby) vom Tag ins Bett und schliefen sofort ein (und durch). Mein Tag endete leider, nach Wäsche aufhängen und bissl aufräumen, mit 39,5°C Fieber auf Couch und bei Zeiten im Bett. Gibt echt besseres als Abschluss eines sonst ganz tollen Nachmittags.

Bis bald.

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