Familie · Planungen

Februar – Es kann nur besser werden.

Wie die letzten 2,5 Blogpostlosen Wochen erahnen lassen, war hier eindeutig zuviel los, so dass ich nicht dazu kam, auch nur einen einzigen Post zu schreiben. Oder ich formuliere es mal so: Ich war meistens viel zu müde dazu.

Müde ist ein gutes Stichwort. Das zweifach Mami-Dasein schlaucht mich dermaßen, dass ich meistens schon kurz nach den Kindern ebenfalls ins Bett gehe oder der Mann mich dahin schickt, weil ich bereits auf dem Sofa eingeschlafen bin. Und da der Große fast immer so zwischen 18-19 Uhr ins Bett verschwindet und die Babymaus meistens gleich hinterher, erahnt ihr sicherlich schon wann hier die Lichter ausgehen. So bekomme ich annähernd genug Schlaf um den Tag über gut munter zu bleiben und den ganzen Wahnsinn zu überstehen.
Ja ich gebe es zu, ich bin keine dieser Übermuttis, die alles mit Links und Freude macht. Bei mir geht das Muttersein zu Teil schon ziemlich an die psychischen Substanz, besonders wenn beide Kinder gleichzeitig quängeln und meckern/weinen, und ich freue mich schon sehr darauf wieder auf Arbeit zu gehen. 9h weg von Haushalt und allem drumherum. Ende April dann endlich, nach fast durchgehend 2 Jahren daheim.

Aber ich gebe mein Bestes und kann mir trotz aller widrigen Umständen ein Leben ohne die Zwerge ehrlich nicht mehr vorstellen. Naja meistens. Solange alles in geordneten und geplanten Bahnen verläuft, komme ich auch gut zurecht. Es darf nur nicht stressig werden oder irgendwas unvorhergesehen kippen. Ja ich weiß, irgendwann wird alles besser und einfacher.

Im Januar gab es solche Tage. Zum Beispiel da wo der Große mehrmals Fieber bekam und dadurch nicht in die Kita konnte. Da musste ich dann lang geplante Termine absagen. Einmal hat sogar der Mann einen Tag Kindkrank machen müssen, nur damit ich selber zu einem wichtigen Arzttermin konnte. Trotz allem habe ich fast alle Vorhaben vom Januar umsetzen können. Einen Punkt (die Hochzeitseinladungen) habe ich erst in den letzten Tagen geschafft und das Arbeitszimmer ist auch noch nicht fertig geworden. Aber es wird.

Im Februar werde(n) ich/wir …

… Besuch von unserem Bürgermeister haben und das Willkommensgeschenk der Gemeinde für die Kleine erhalten
… lieben Besuch von einer Näh-/Bloggerfreundin haben
… das Faschingskostüm für den Großen nähen
… Besuch vom zukünftigen Schwager samt Familie haben
… mit unserer kleinen Maus weiterhin zur Physiotherapie gehen
… mit der Maus einen kurzen Aufenthalt in der Uniklinik Dresden haben – Überwachung der ersten Impfungen für 24-48h
… zu Kinderarztterminen gehen
… weitere Planungen für unsere Hochzeit machen
… hoffentlich mehr bloggen

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5 Kommentare zu „Februar – Es kann nur besser werden.

  1. Liebe Bianca, solche Zeiten kenne ich nur zu gut! Es wird auch in Zukunft nicht immer einfache Zeiten geben, auch ich war manchmal kurz vor nem Nervenzusammenbruch und Schlafmangel ist dabei ganz böse! Man sieht die Dinge irgendwann gelassener aber wenn die Kinder noch so klein sind brauchen sie einen doch noch sehr.
    Ich wünsche dir viel Kraft-wir Mamas sind stark!
    LG Kati

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  2. Wenn der blog mehr Kraft kostet als der gibt, tut bestimmt auch eine längere Pause gut. Ich bewundere ja, wenn man es tatsächlich schafft, so früh im Bett zu verschwinden … bei mir ist es heute nun schon wieder fast Mitternacht und ein paar Stunden mehr Nachtschlaf wären sicherlich angebracht, auch wenn es momentan weniger die Kinder sind, die fordern sind ….

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  3. Ich wünsch dir viel Kraft und auch mal kleine Auszeiten für dich, wenns zu schlimm wird. Die Zeiten kennt wohl jede Mama. Ich denke nicht, dass es die Supermutter gibt, die 24 Stunden am Tag 7 Tage die Woche strahlend durchs Leben schwebt. 😉
    Ich erinnere mich noch gut, wie ich es fertigbrachte, sogar auf dem Klo spontan einzuschlafen … Augen zu und durch ganz wörtlich, sozusagen. Du machst das schon richtig, wenn du ins Bett verschwindest, sobald es geht.

    LG Doro

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  4. Liebe Bianca,
    auch ich wünsche Dir ganz viel Kraft und dass Du es schaffst, Dir zwischendurch auch Zeit zum Entspannen zu nehmen. Jeder sollte den Weg für sich finden, der ihm gut tut und für jeden ist der Weg etwas anders. Ich denke, es gibt kein perfekt und kein richtig oder falsch. Und jede Mutter wird mit Sicherheit genau solche Phasen auch schon erlebt haben!
    Du machst das genau richtig, nimmst Dir die Zeit und gehst zeitig schlafen, weil Du es brauchst! Hör auf Dein Gefühl und tu nur das, was Dir gut tut. Und wenn das Blog schreiben gerade stresst, dann macht der Blog halt eine Pause… das richtige Leben ist viel wichtiger und wertvoller!
    Liebe Grüße
    Dani Ela

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  5. Es wird besser! Ganz bestimmt. Und die eine perfekte Mutter gibt es sowieso nicht. Jede ist anders und muss ihren eigenen perfekten Weg finden und das ist ganz sicher nicht der, den die Nachbarin am besten findet. Ich erinnere mich auch noch gut an Halbstundenschläfchen zwischen Wickeln, Stillen, Abpumpen und der Überraschung wenn dann doch schon der Mann nach Hause kam und wieder ein Tag um war und ich eigentlich gar nicht so richtig wusste, was ich gemacht hatte – außer natürlich das entzückende Kindelein zu betrachten. Sicher ist das ganze im Zweierpack noch anstrengender, denn auch wenn er den Titel „der Große“ trägt, braucht er doch noch 100 % Zuwendung. Auf der anderen Seite geht es so schnell bis da Teenager rumhängen. Also trotz allem – Versuch diese kostbaren Momente zu genießen.
    Ganz liebe Grüße,
    Malou

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